Diabetiker sollten mindestens einmal jährlich zur Vorsorge, um ihre Sehkraft zu schützen
Das Premiumpaket
DIABETES
Vorsorge für Diabetiker
- Einmal jährlich
- Bei vorliegender Augenerkrankung halb- oder vierteljährlich
- Fachärztliche Beratung
- Behandlungsempfehlung
Diabetes mellitus ist eine Erkrankung, die die Sehfähigkeit stark bedroht. Diabetiker haben ein 25-mal größeres Risiko zu erblinden als andere Menschen. Der Berufsverband der Augenärzte, die Initiativgruppe Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen (IFDA) und die Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Auge (AGDA) raten daher zu jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, um die Krankheit rechtzeitig behandeln zu können. Unserer leitender Operateur Dr. H. Kaymak ist spezialisiert auf die Diagnose und Behandlung diabetesbedingter Augenerkrankungen, insbesondere die der diabetischen Makulopathie und wendet erfolgreich innovative Kombinationstherapien an, die die Sehfähigkeit länger erhalten können.
Die OCT und die Funduskopie zeigen erste Veränderungen
Durch jährliche Vorsorgeuntersuchungen wie die Funduskopie mit der Spaltlampe oder einem Bonoskop und die Optische Kohärenztomographie (OCT) können erste Anzeichen einer Retinopathie früh genug erkannt werden. Sind in der Vergangenheit bereits diabetesbedingte Veränderungen an den Augen aufgetreten, so muss die Untersuchung halb- oder vierteljährlich erfolgen. Die OCT ist ein berührungs- und schmerzfreies Verfahren. Es erzeugt hochauflösende dreidimensionale Bilder vom lebenden Gewebe. Dabei werden Netzhautstrukturen oder Veränderungen in ihrem Aufbau präzise vermessen.
OCT-Bild vor der Behandlung
OCT nach Kombinationstherapie
Neueste Therapien zögern den Sehverlust deutlich hinaus
Das Premiumpaket
DIABETES CARE
Moderne Behandlungen für Diabetiker
- Injektion von Lucentis®, Macugen® oder Avastin®
- Laserbehandlung (Photodynamische Therapie)
- Chirurgische Behandlung (durch minimalinvasive 23-Gauge-Technik)
Wird bei einer der regelmäßigen Untersuchungen auf diabetesbedingte Augenkrankheiten eine beginnende Retinopathie entdeckt, so kann die Veränderung an den Gefäßen im Auge in den meisten Fällen durch eine ambulante Laserbehandlung oder eine Kombinationstherapie mit Lucentis® oder Avastin® aufgehalten werden, bevor es zu Beeinträchtigungen der Sehkraft kommt 13.
Die Schädigung kann auch auf die Makula übergehen und die zentrale Sehschärfe bedrohen. Unser leitender Operateur für den Hinterabschnitt, Dr. H. Kaymak, setzt hier seit 2008 sehr erfolgreich innovative Behandlungsstrategien um, die eine Laserbehandlung mit der Injektion von Anti-VEGF-Medikamenten kombinieren. Diese Strategien wurden 2010 in einer wissenschaftlichen Studie bestätigt 14. Mehr über die Behandlung von diabetesbedingten Augenerkrankungen lesen Sie unter Spezialisierungen im Kapitel Diabetes.
Literaturangaben
- 13 Arevalo JF, Sanchez JG, Wu L, Maia M, Alezzandrini AA, Brito M, Bonafonte S, Lujan S, Diaz-Llopis M, Restrepo N, Rodríguez FJ, Udaondo-Mirete P; Pan-American Collaborative Retina Study Group Primary intravitreal bevacizumab for diffuse diabetic macular edema: the Pan-American Collaborative Retina Study Group at 24 months. Ophthalmology 2009; 116:1488-97
- 14 Bressler NM, Bressler SB, Edwards AR, Ferris FL 3rd, Friedman SM, Glassman AR, Miller KM, Scott IU, Stockdale CR, Sun JK. Randomized trial evaluating ranibizumab plus prompt or deferred laser or triamcinolone plus prompt laser for diabetic macular edema. Diabetic Retinopathy Clinical Research Network, Elman MJ, Aiello LP, Beck RW, Ophthalmology 2010; 117:1064-1077