Der von Aristoteles geprägte Name Glaukom bedeutet funkelnd – wie das (blaugrüne) Meer.

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Wichtig ab dem 40. Lebensjahr: modernste Glaukom-Diagnostik zum Schutz Ihrer Sehkraft

Das Premiumpaket

GREEN BASIC

Basis Glaukom-Vorsorge

  • Augendruckmessung:
    Ab 40 alle 2 Jahre;
    Bei Risiken und ab 60 jährlich
  • Hornhautdickenmessung:
    einmalig;
    bei Erkrankung alle 5 Jahre
  • Behandlungsempfehlung

Weltweit zählt der grüne Star, medizinisch Glaukom, zu den häufigsten Ursachen einer Erblindung. Glaukom bezeichnet eine Gruppe von Augenerkrankungen, die eines gemeinsam haben: Die Fasern des Sehnerven sterben langsam ab. Wenn Betroffene etwas merken, sind oft schon 90 Prozent der Nervenfasern untergegangen. Da viele Formen des grünen Stars mit einer Erhöhung des Augendrucks einhergehen, kann eine Augendruckmessung in Verbindung mit der Messung der Hornhautdicke erste Hinweise auf eine Erkrankung geben, reicht aber für eine zuverlässige Diagnostik nicht aus. Viel früher, ja bis zu sechs Jahre bevor erste Sehverschlechterungen eintreten, sind Schäden am Sehnerven bereits mit der Scanning-Laser-Polarimetrie (GDx) feststellbar5 – diese bieten wir Ihnen in unserem Premiumpaket GREEN OPTIMAL an. Nutzen Sie daher ab dem 40. Lebensjahr regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, um irreparable Schäden zu verhindern.


Die Augendruckmessung (IOD)

Die meisten, aber nicht alle Glaukomformen, gehen mit einem erhöhten Augendruck einher. Deshalb ist die Kontrolle des Augendruckes, auch Intraokulare Druckmessung (IOD) genannt, nur eines von mehreren Elementen der Vorsorge. Sie kann schmerzfrei mit einem Applanationstonometer durchgeführt werden oder berührungsfrei mit einem Non-Contact-Tonometer.

Die Messung der Hornhautdicke (Pachymetrie)

Wäre der Fußball ein Luftballon ...

Weder für die Diagnose noch für die Verlaufskontrolle ist die Druckmessung allein jedoch ausreichend, sie sollte immer in Verbindung mit der Hornhautdicke beurteilt werden. Stellen Sie sich nur einmal vor, Sie wollten einen Fußball eindrücken und zum Vergleich einen Luftballon. Ohne es auszuprobieren wissen Sie, dass Sie bei dem Luftballon viel weniger Kraft aufbringen müssten, weil seine Oberfläche dünner ist. Ein Fussball hält hingegen sogar das Gewicht eines Jungen aus, ohne dass er sich verformt. Genauso wirkt sich die Dicke der Hornhaut auf ihren Widerstand bei einer Druckmessung aus und führt zu falschen Ergebnissen. Eine berührungsfreie Messung der Hornhautdicke (optische Pachymetrie) gilt daher als internationaler wissenschaftlicher Standard6.

OCT und GDx™: Diese Untersuchungen des Sehnerven decken erste Schäden auf

Frühe Diagnose mit dem Gdx

Ein hoher Augendruck muss nicht unmittelbar zu Schäden am Sehnerven führen, und nicht jedes Glaukom geht mit einem erhöhten Augendruck einher. Doch auch beim sogenannten Normaldruckglaukom lässt sich wie bei anderen Formen des grünen Stars im Frühstadium eine abnehmende Dicke der Nervenfaserschicht der Netzhaut (Retina) feststellen. Um einen grünen Star sicher auszuschließen, ist neben der Augendruckmessung und Pachymetrie die Untersuchung der retinalen Nervenfaserschicht (RNFL) mit Hilfe computergestützter Messmethoden sehr wichtig. Internationaler Standard sind die Scanning-Laser-Polarimetrie (GDx) sowie die Optische Kohärenztomografie (OCT). Beide Verfahren arbeiten mit einem schwachen Laserstrahl und sind berührungs- und schmerzfrei.

Das GDx™ kann strukturelle Veränderungen schon im Frühstadium sichtbar machen7


Gesunde Nervenfaserschicht


Leichte RNFL-Schädigung


Starke RNFL-Schädigung

Das GDx liefert objektive Messungen der retinalen Nervenfaserschicht (RNFL) mit hoher Reproduzierbarkeit, so dass strukturelle Veränderungen bereits im Frühstadium erkannt werden können. Anschließend vergleicht es diese Messungen mit einer Datenbank und erzeugt eine aussagekräftige visuelle Darstellung. Bereits sechs Jahre bevor ein Patient erste Gesichtsfeldausfälle bemerkt und lange bevor Schäden am Sehnerven funduskopisch sichtbar sind, zeigt das GDx erste Schäden an der retinalen Nervenfaserschicht. Auch kleinere, individuelle Veränderungen des Sehnerven sind damit über einen längeren Zeitraum nachweisbar. Diese werden in einem Glaukom-Pass dokumentiert.

Cirrus™ HD-OCT – liefert noch schärfere Bilder dort, wo es nötig ist

HD-OCT-Bild von der Papille

Bei der Optischen Kohärenztomografie (OCT) setzen wir zwei Geräte ein, wovon das Cirrus™ HD-OCT von Carl Zeiss Meditec noch genauere Ergebnisse liefert. Dazu gehört die Darstellung des vorderen Augenabschnittes, die Visualisierung des Kammerwinkels und die Messung der zentralen Hornhautdicke. Daher unterscheiden wir zwischen OCT I und OCT II und wählen je nach Bedarf das richtige Verfahren für Sie aus8.

Gesichtsfeldprüfung (Perimetrie)

Unter Gesichtsfeld versteht man alle Punkte vom Zentrum bis hin zur Peripherie, die mit gerader, bewegungsloser Haltung des Kopfes und geradeaus gerichtetem Blick wahrgenommen werden. Die Untersuchung des Gesichtsfeldes nennt man Perimetrie. Man unterscheidet das monokulare - also das Gesichtsfeld eines Auges - und das binokalare, das sich auf beide Augen bezieht. Da ein Glaukom mit einer schleichenden und daher kaum wahrnehmbaren Einschränkung des Gesichtsfeldes verbunden ist, kann die Gesichtsfeldprüfung einen weiteren Hinweis auf eine Glaukomerkrankung geben.

Wenn Sie zur Risikogruppe gehören, sollten Sie jährlich zur Vorsorge kommen

Zu den Risikofaktoren zählen eine Kombination aus einem Lebensalter ab 40 Jahren, zu hohem oder stark schwankendem Blutdruck sowie hoher Kurz- oder Weitsichtigkeit. Auch genetische Veranlagung, Diabetes mellitus und eine dunkle Hautfarbe gehören dazu. In diesem Fall empfehlen wir – nicht nur Ihnen – unser Premium Paket GREEN OPTIMAL.

Das Premiumpaket

GREEN OPTIMAL

Optimale Glaukom-Vorsorge

  • Augendruckmessung:
    Ab 40 alle 2 Jahre;
    Bei Risiken und ab 60 jährlich
  • Hornhautdickenmessung:
    einmalig;
    bei Erkrankung alle 5 Jahre
  • Untersuchung der Sehnervenfaserschicht
    GDx/OCT 1 x jährlich im Wechsel
  • Behandlungsempfehlung

Was tun, wenn ein Glaukom diagnostiziert wird?

Wenn ein Grüner Star festgestellt wird, dann werden die Untersuchungsintervalle verkürzt und die Ergebnisse in einem Glaukom-Pass festgehalten. Im Frühstadium der Krankheit wird meist eine Therapie mit Augentropfen empfohlen, im Spätstadium ist ein chirurgischer Eingriff notwendig. Die regelmäßigen Untersuchungen geben dabei wichtige Informationen über den Krankheitsverlauf und den Erfolg der Therapie. Augendruck- und Gesichtsfeldmessungen werden dann auch von den gesetzlichen Kassen übernommen. Mehr über moderne minimalinvasive Behandlungsmethoden eines Grünen Stars lesen Sie unter Spezialisierungen im Kapitel Grüner Star (Glaukom).

 


Literaturangaben