Wenn im Zentrum Farben verblassen und Kontraste verschwimmen.

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Früh genug erkannt können Erkrankungen von Glaskörper, Netzhaut und Makula nahtlos und schmerzfrei behandelt werden.

Das Premiumpaket

FUNDUS

Untersuchung des Augenhintergrundes
Empfohlen ab 40 Jahren
und jährlich für Kurzsichtige
ab 3 Dioptrien

  • High-tech Diagnostik:
    OCT (Carl Zeiss Meditec / Oculus)
  • Funduskopie
  • Fundusautofluoreszenz
  • Behandlungsempfehlung

Zum hinteren Augenabschnitt gehören der Glaskörper und die Netzhaut (Retina), die vergleichbar ist mit der lichtempfindlichen Schicht einer Kamera. In ihrer Mitte befindet sich die Makula, der Punkt des schärfsten Sehens. Erkrankungen in diesem Bereich können zu schweren, meist unwiederbringlichen Sehverlusten führen und das zentrale Gesichtsfeld betreffen. Modernste, schmerzfreie Diagnostik und rechtzeitig einsetzende Therapie helfen, Ihr Augenlicht zu schützen. Unser leitender Chirurg Dr. H. Kaymak ist spezialisiert auf eine schonende, der Endoskopie ähnliche OP-Technik. Schon 2008 hat Dr. D. Breyer diese Technik als Erster in Düsseldorf und als einer der Vorreiter in ganz Deutschland routinemäßig auch ambulant angewendet.


Welche Erkrankungen können durch Vorsorge festgestellt werden?

Mit zunehmendem Alter schrumpft der Glaskörper allmählich. Damit verbunden können unbedenkliche kleinere Schlieren oder Schatten (Mouches volantes) die klare Sicht etwas beeinträchtigen. Treten diese Symptome jedoch plötzlich und/oder vermehrt auf, so kann das auf eine krankhafte Schrumpfung des Glaskörpers mit Ausbildung eines Netzhautloches hindeuten, die bis zu einer Ablösung der Netzhaut führen kann. Das Absterben von Sehzellen und Erblindung sind die möglichen Folgen. Kurzsichtige Menschen sind häufiger betroffen als normalsichtige. Prophylaktisches Lasern von Vorstufen der Netzhautlöcher kann einen Schutz vor einer Netzhautablösung bieten. Die Netzhaut, die sich an der Innenseite des hinteren Augenabschnitts befindet, wird über Arteriolen (arterielle Endgefäße) mit Blut versorgt. Über Venen wird das Blut abtransportiert. Treten hier Blutgerinnsel auf, ein retinaler Venen- oder Arterienverschluss, so führt das zu einem akuten Sehverlust. Mehr über mögliche Glaskörper- und Netzhauterkrankungen lesen Sie hier.

Erblindung im zentrale Gesichtsfeld

Erkrankungen der Makula, wie die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist die wichtigste Erblindungsursache bei Menschen im Alter von über 50 Jahren in den Industriestaaten. Weitere Erkrankungen, die zu einer Verschlechterung der zentralen Sehschärfe führen, sind das Makulaödem, die Epiretinale Gliose (Makula Pucker) oder das Makulaloch. Für alle diese Erkrankungen gilt: Werden sie früh genug diagnostiziert und behandelt, so kann in den meisten Fällen der allmähliche Verlust des Sehvermögens verzögert oder sogar aufgehalten werden.

Die OCT zeigt Erkrankungen des Augenhintergrundes im Frühstadium

OCT der Netzhaut

Die Optische Kohärenztomographie (OCT) ist ein berührungs- und schmerzfreies Verfahren. Es erzeugt innerhalb kürzester Zeit dreidimensionale Bilder vom lebenden Gewebe mit einer Auflösung im Bereich von einigen Mikrometern. Dabei werden Netzhautstrukturen oder Veränderungen in ihrem Aufbau präzise vermessen. So zeigt es die Dickenzunahme der Netzhaut durch die für die AMD typischen Ablagerungen unterhalb der Netzhaut und liefert Hinweise zur nicht-invasiven Unterscheidung von trockener und feuchter AMD. Aus diesem Grund kommt die OCT für die Verlaufs- und Therapieerfolgskontrolle vieler Erkrankungen zum Einsatz. Ferner ist sie eine maßgebliche Entscheidungshilfe für die Indikation einer Operation.

Den Hintergrund im Blick haben: die Funduskopie

Die Funduskopie

Der hintere Augenabschnitt

 

Die Funduskopie, auch Ophthalmoskopie oder Augenspiegelung genannt, ist eine weitere Untersuchung des Augenhintergrundes, die mit der Spaltlampe oder einem Bonoskop erfolgen kann. Erstere bietet einen umfassenderen 3D-Überblick über die Netzhaut (Retina) und die diese versorgenden Blutgefäße – die hellroten Arterien und die dunkelroten Venen – den Sehnerven und den gelben Fleck (Makula). Sie wird durch die erweiterte Pupille durchgeführt.

Zeigt bereits erste Anzeichen: die Fundusautofluoreszenz

Fundusautofluoreszenz: wenn eine degenerative Netzhauterkrankung schon im Frühstadium ausgeschlossen werden soll.

Die Fundusautofluoreszenz ist eine kurze und schmerzfreie Untersuchung des retinalen Pigmentepithels (RPE). Sie ist empfehlenswert, wenn eine degenerative Netzhauterkrankung im Frühstadium ausgeschlossen werden soll. Das RPE, eine feine Gewebeschicht, versorgt die Photorezeptoren der Netzhaut und entsorgt deren Abbauprodukte. Mit der Zeit bilden sich so in den RPE-Zellen Einlagerungen, die als Lipofuszin bezeichnet werden. Krankhafte Veränderungen der Netzhaut führen oft zu einer vermehrten Lipofuszin-Ansammlung. Schreitet die Erkrankung weiter fort, gehen RPE-Zellen einschließlich des Lipofuszins zugrunde und werden abgebaut. Die so entstehende atypische Verteilung des Lipofuszins in den verschiedenen Krankheitsstadien kann durch die Fundusautofluoreszenz frühzeitig visualisiert werden – noch bevor sich diese Veränderungen bei der Untersuchung des Augenhintergrundes zeigen. Sie liefert zudem Hinweise darauf, ob eine trockene AMD bereits in eine feuchte überzugehen droht oder ob eine prophylaktische Therapie mit Nahrungsergänzungsmitteln noch sinnvoll ist. Die Untersuchung wird durch die erweiterte Pupille durchgeführt und kommt ohne Kontrastmittel aus9.


Modernste Behandlung: Frühzeitig eingeleitet ist sie sanfter und effektiver

Das Premiumpaket

FUNDUS CARE

Alle modernen Therapien von
Glaskörper-, Makula- und Netzhauterkrankungen

  • High-tech Diagnostik:
    OCT (Carl Zeiss Meditec / Oculus)
  • Injektion von Ozurdex® bei Venenverschluss
  • Injektion von Lucentis®, Macugen® oder Avastin® bei feuchter AMD und Makulaödem
  • Laserbehandlung
  • Chirurgische Behandlung
    (23-Gauge-Technik)

So kann nach neuesten Erkenntnissen ein retinaler Venenverschluss mit einer operativen Einbringung von neuen Medikamenten, z. B. Ozurdex®, in den Glaskörper erfolgreicher behandelt werden. Daneben haben sich Kombinationstherapien mit einem Wachstumshemmer bewährt. Dabei werden Medikamente in den Glaskörper des Auges injiziert, die den sogenannten Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) hemmen, der für das Gefäßwachstum und ein Fortschreiten der Erkrankung verantwortlich gemacht wird. Die Sehfähigkeit kann sogar manchmal verbessert werden. Zur Verfügung stehen zur Zeit u. a. die Medikamente Lucentis®, Macugen® und Avastin®10.

Auch bei der feuchten AMD und bei einem Makulaödem, so hat Dr. H. Kaymak in einer seiner Studien festgestellt, kann mit der Kombination aus verschiedenen Behandlungskonzepten (Photodynamische Therapie – Anti-VEGF – Cortison) ein schneller und anhaltender Therapieerfolg erzielt werden11.

Viele Erkrankungen lassen sich im Frühstadium gut und schmerzfrei aufhalten.

In schwerwiegenden Fällen mit Massenblutungen muss ein chirurgischer Eingriff mit der Vitrektomie durchgeführt werden. Löcher in der Netzhaut können im Frühstadium gut mit einer Laserbehandlung versorgt werden. Ist bereits viel Flüssigkeit durch das Loch unter die Netzhaut gelangt oder treten Komplikationen auf, so würden wir einen minimalinvasiven chirurgischen Eingriff vornehmen. Als einer der ersten Chirurgen in Deutschland wendet Dr. H. Kaymak hier routinemäßig die 23-Gauge-Technik an, bei der der Durchmesser der Instrumente nur 0,64 mm beträgt. Diese schonende Technik erlaubt eine nahtlose und schmerzfreie Operation. Außerdem weist sie eine geringere Komplikationsrate auf. In geeigneten Fällen ist auch eine minimalinvasive Plombenchirurgie erfolgversprechend12 .

Alle Behandlungen führen wir in der Regel ambulant durch. In Ausnahmefällen, bei entsprechender medizinischer Indikation, können wir diese auch stationär vornehmen. Mehr über modernste Therapien von Glaskörper-, Makula- und Netzhauterkrankungen lesen Sie in diesen Kapiteln: